Tagesfahrt nach Thuine

 

Am Dienstag, den 9. Juni 2015, fuhren die kfd-Frauen Ostercappeln nach Thuine, dem Mutterhaus des Franziskaner Schwesternordens. Schwester Maria Christine empfing uns im Gästehaus St. Agnes und verwöhnte uns mit Kaffee und leckerer Torte.

Dann zeigte uns Schester M. Beatrix die Klosterkirche, die Christ König Kirche. Der Anblick der Darstellung von Christus König im Chorraum hat uns durch seine leuchtenden Farben in Erstaunen versetzt. Sie wurde von dem Künstler Georg Poppe aus Frankfurt aus 130.000 Mosaiksteinen geschaffen und weist über 500 Farbschattierungen auf. Der Hintergrund besteht aus Rautenformen, die gleich Feuersflammen in Rot und Gelb ineinandergreifen und nach oben auflodern. Die Christusfigur ist 8 mtr. hoch, ihr zur Seite stehen St. Georg, der Patron der Pfarrkirche und des Franziskaner Ordens, und die Hl. Elisabeth, die erste deutsche Franziskanerin.

In der alten Klosterkirche erzählte uns Schwester M. Beatrix die Geschichte des Klosters. 1857 wurden zwei Schwestern berufen, in der Not der Typhusepidemie Hilfe zu leisten. 1869 gründeten sie eine eigene Kongregation nach franziskanischer Regel. 1929 wurde die Klosterkirche geweiht von Nuntius Pacelli, dem späteren Papst Pius XII.

Der Orden wuchs schnell und bald widmeten sich die Schwestern der Mission: 1920 gingen sie nach Japan, 1938 nach Brasilien, danach nach Indonesien, dann folgte Afrika, was aber bald wieder aufgegeben wurde. In den 90er Jahren gingen sie in den Kosovo und 2013 nach Kuba.

In einem kleinen Museum brachte uns Schwester M. Leovigild das Leben und die Kultur der Missionsländer nah.

Anhand von Mitbringseln, Kleidungsstücken und Kunstgegenständen erhielten wir einen guten Eindruck. Schwester M. Leovigild war vielen aus Ostercappeln bekannt. Wir trafen noch mehrere Schwestern, deren Leben und Wirken mit Ostercappeln verbunden: Schw. M. Cäcilia, Schw. M. Afra und Schw. M. Lätare.

Zum Abschluss führte unser Weg zum Klosterfriedhof. Er war sehr schön, sauber und systematisch angelegt.

Auch fort fanden wir auf eisernen Kreuzen Namen von bekannten Schwestern, die einigen in guter Erinnerung waren.

Mit einem großen Dankeschön und einem Obolus für Missionsaufgaben verabschiedeten wir uns von Schwester M. Leovigild und waren gegen 18:30 Uhr zurück in Ostercappeln. 

 

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